Donnerstag, 20. September 2012

Ein neues Blog geht online

Hallo Welt da draußen, 

ich habe mich entschlossen nun auch ein Blog anzufangen. Als Mutter hat man immer kleine Probleme, Stress und Sorgen die man los werden muss/sollte.
Aus dem Grund habe ich nun mit diesen Blog angefangen. Es ist eben nicht alles leicht. Jeder sagt einem so bald jeder weiß man ist Schwanger wie toll alles ist. Aber ist es das wirklich?? 

Wenn ich nun zurück Blicke, war es eben nicht alles toll und super schön. Die Schwangerschaft war eigentlich ohne Probleme, außer das ich Schwangerschaftszucker bekam. Also eine Traumhafte Schwangerschaft. 
Ok, mein Zwerg wollte sich nicht drehen, daher wurde er mit Kaiserschnitt geholt. Der geplanter Kaiserschnitt war am 24.08.09 aber mein Kind und ich hatten am 20.08.09 wohl beide keine Lust mehr, nachts platze meine Fruchtblase, um 5:09 Uhr hörte ich das Schreien von meinem Kind, der schönste Moment meines Lebens. 
Aber genau da kamen die erste Probleme. Nein, nicht gleich sondern als ich dann nach Hause konnte. Ich hatte Probleme mit dem Stillen, wollte einfach nicht so klappen, das ich so Stillhütchen nehmen musste, was Horror ist kann ich euch sagen, sie halten nicht, gerade Nachts ist das Wahnsinniger Stress für Mutter und Kind. Wenig Schlaf, dann schreit das Kind als, die Hütchen wollen nicht halten, da geht man nach einer Woche wirklich auf dem Zahnfleisch. Ich konnte nicht mehr, konnte nicht mehr Nachts aufstehen, war sehr sehr Mies gelaunt. Fühlte mich wie die schlechteste Mutter der Welt ohne meinen Partner hätte ich das alles nicht durchgestanden, ich fing dann nach 4 Wochen Horror für mich an Abzustillen, was wirklich das beste war, für Kind und Mutter. Nachts stand dann mein Partner auf und kümmerte sich um den Zwerg, so das ich ausschlafen konnte. Da fühlte ich mich noch schlechter :-( Hatte Angst eine Depression zu bekommen, aber wenn man an sowas denkt, hat man Gott sei Dank sowas nicht. Angst mit dem Zwerg alleine zu sein. Hatte also wirklich richtige Probleme mit dem Kind richtig zu Hause anzukommen, aber über sowas redet man nicht, man schämt sich, hat Angst was die anderen denken, die Angst das man als schlechte Mutter abgestempelt wird. So Frist man eben alles in sich hinein. Das Belastet natürlich zusätztlich. Wie es mir ging, könnt ihr euch also denken?? Mehr als nur Mies.

Über sowas redet eben keiner, keiner sagt dir mal ehrlich das es Tage gibt wo du heulend in der Ecke sitzt, keine Lust mehr hast, dein altes Leben zurück willst. Warum bitte sagt einem das keiner?? Ich hatte Glück, meine Hebamme sagte es mir, das es so Tage geben wird. Aber kein Ton davon, das es auch das Problem gibt, das Mütter mit ihren Kindern nicht richtig zu Hause ankommen. Ok, ich weiß das nun, aber damals dachte ich wirklich mit mir stimmt was nicht. 

Dann kam der erste Tag wo ich mit dem Zwerg alleine war, ich hatte sowas von Angst, aber ihr glaubt es nicht die Angst war ganz umsonst, das alleine sein mit dem Zwerg war genau das richtige was ich gebraucht habe. Es lief super, man ist vielleicht mal Ratlos weil man nicht weiß warum das Kind einfach nicht aufhört zu weinen, das man oft verzweifelt, aber auch da findet man was, das man die Ruhe behält und auch was findet was das Kind beruhigt. Bei uns klappe von Peter Maffay - Tabaluga oder die Reise zur Vernunft. Die Lieder zusammen mit den Erzählungen beruhigten unseren Zwerg fast immer, das ist bis heute so :-)) 

So, für Heute ist dann mal Schluss 
bis dann ihr Lieben eure Mama kleines Tagebuch 

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